Ab dem 1. September 2026 entfällt die bisher erforderliche einschlägige Berufspraxis als Zugangsvoraussetzung zur Ausbildung zur bzw. zum staatlich anerkannten Techniker/in, Fachrichtung Maschinentechnik. Die Neuerung erleichtert den direkten Einstieg in die zweijährige Vollzeitausbildung und stärkt so den Nachwuchs in technischen Berufen.
„Mit dem Wegfall der Berufspraxis-Anforderung stärken wir die Attraktivität der beruflichen Bildung, ermöglichen unseren Berufsschulabsolventinnen und -absolventen in überschaubarer Zeit einen höheren Bildungsabschluss und schaffen attraktive Perspektiven für junge Fachkräfte in technischen Berufen“, so Jean Metz, Abteilungsleiter Metalltechnik, Gewerbeschule Lörrach.

Foto: Produktionsorganisation zum Anfassen: Schülerinnen und Schüler der Technikerklasse setzen Ihr Konzept zur Optimierung der bestehenden Werkstätten der Gewerbeschule um. Lehrer Jürgen Sperling muss erst noch überzeugt werden.
v.l.n.r. Alexander Röske, Esad Karali, Jürgen Sperling, Kimberly Baur
Foto: Jonas Tritschler
Die Ausbildung auf einen Blick
- Abschluss: Staatlich anerkannte/r Techniker/in, Fachrichtung Maschinentechnik
- Dauer: 2 Jahre, Vollzeit
- Neuregelung ab 1.9.2026: Keine einschlägige Berufspraxis mehr als Zugangsvoraussetzung
- Zugang: Abgeschlossene Berufsausbildung (Lehre) als
- Industriemechaniker/-in
- Werkzeugmechaniker/-in
- Konstruktionsmechaniker/-in
- Verfahrensmechaniker/-in
- Technische/r Produktdesigner/-in
- Kfz-Mechatroniker/-in
- oder in einem artverwandten Beruf
- Schwerpunkte der praxisnahen Ausbildung: Automatisierungs- und Fertigungstechnik, Konstruktion, Qualitätsmanagement
Berufliche Perspektiven (Auswahl)
Absolventinnen und Absolventen übernehmen verantwortungsvolle technische Aufgaben, zum Beispiel als:
- Produktionsleiter/in
- Entwickler/in in der Konstruktion
- Spezialist/in in der Automatisierungstechnik
- Fachkraft im technischen Vertrieb
